Sonderauszeichnung

Jenseits der Grenzen: Ein südamerikanisches Abenteuer auf der Multistrada

Vater und Sohn: 8.000 Kilometer auf ihrer Multistrada V4 S. Begleite die Geschichte von Wander Prado.
Durch Südamerika: Vater, Sohn und ihre Reise über die Anden bis zum Pazifik

Vater und Sohn, zwei Multistradas, ein gemeinsames Ziel: Südamerika durchqueren – von Goiânia im Herzen Brasiliens bis zur chilenischen Pazifikküste. Vorbei an Hochebenen, Wüsten und Grenzpässen in großer Höhe.

Im März 2024 haben wir unseren gemeinsamen Traum Wirklichkeit werden lassen – und ihn in eine Reise von über 8.000 Kilometern verwandelt. Auf zwei Rädern, voller Abenteuer, atemberaubender Landschaften und unvergesslicher Momente.

Der Anfang – und die Verbindung zur Ducati Familie

Bevor wir aufbrachen, machten wir Halt bei Ducati Goiânia für einen umfassenden Check unserer Bikes. Das Team empfing uns mit außergewöhnlicher Herzlichkeit: Sie bereiteten unsere Maschinen nicht nur perfekt auf die Höhen der Anden vor, sondern gaben uns auch eine Ducati-Flagge mit, die uns bis zum Pazifik begleiten sollte.

Als wir den Pazifischen Ozean erreichten, teilten wir unser Foto mit der Flagge mit ihnen – und fühlten uns als Teil einer großen Familie, verbunden durch eine einzige Leidenschaft.

Die Etappen

Von Goiânia nach Ponta Porã – 1.000 km

Am ersten Tag verließen wir den brasilianischen Cerrado und erreichten die Grenze zu Paraguay. Eine lange Etappe auf heißen, stark befahrenen Straßen – vorbei an Städten und landwirtschaftlich geprägten Regionen.

Die Aufregung des Aufbruchs und die Neugier auf das Unbekannte jenseits der Grenze hielten uns wach und voller Energie – trotz vieler Stunden auf dem Motorrad.

Von Ponta Porã nach Salta – 1.300 km

Die Durchquerung Paraguays fühlte sich an wie ein Sprung in eine andere Welt: ländliche Dörfer, chaotischer Verkehr und weniger gepflegte Straßen. Mit dem Grenzübertritt nach Argentinien ließen wir die Ebenen hinter uns – und zum ersten Mal zeigten sich die Berge am Horizont.

Salta empfing uns als lebendige Stadt am Fuße der Anden – der ideale Ort für eine Pause, einen kurzen Technik-Check an den Bikes und eine Nacht der Erholung, bevor es hinauf in große Höhen ging.

Von Salta über den Paso de Jama nach San Pedro de Atacama – 700 km

Dies war einer der intensivsten Tage der Reise. Nach dem Start in Salta begann der Aufstieg zum Paso de Jama – über 4.000 Meter hoch. Die Luft wurde spürbar dünner, die Temperaturen sanken, und die Landschaft verwandelte sich in ein faszinierendes Wechselspiel aus Tälern, Lagunen und farbenprächtigen Bergen.

Die Ankunft in San Pedro de Atacama, im Herzen der chilenischen Wüste, war ein emotionaler Moment – ein Etappenziel, das sich wie ein echter Meilenstein anfühlte.

Erkundung der Atacama – 500 km

Wir verbrachten ein paar Tage damit, die Umgebung zu erkunden: das Valle de la Luna, die Geysire von El Tatio, Lagunen in großer Höhe. Doch der Moment, der sich für immer in unser Herz und Gedächtnis eingebrannt hat, war die Ankunft an der Laguna Azul – auf über 4.000 Metern, bei starkem Wind und strahlend blauem Himmel.

Das Wasser leuchtete in einem tiefen, fast unwirklichen Blau. Ich schaute mich um – und sah meinen Sohn neben mir, beide auf unseren Multistradas, mitten in dieser surrealen Landschaft. Ein Gefühl, das sich kaum in Worte fassen lässt. Eine Erinnerung für die Ewigkeit.

Von San Pedro nach Antofagasta – 320 km

Der Abstieg vom Hochland zur Pazifikküste verlief schnell, aber war landschaftlich spektakulär. Die Umgebung wechselte plötzlich – von trockenen Bergen zu einer Wüste, die direkt bis ans Meer reicht.

In Antofagasta anzukommen und den Pazifischen Ozean vor uns zu sehen, war ein Moment voller Bedeutung: Wir haben nicht nur Kilometer zurückgelegt – wir haben es gemeinsam getan. Haben Herausforderungen gemeistert und Orte entdeckt, die wir nie vergessen werden.

Der Rückweg: Argentinien und Brasilien – 4.200 km

Die Rückreise war lang und fordernd – aber auch eine Gelegenheit, das Erlebte bewusst nachwirken zu lassen. Argentinien ein zweites Mal zu durchqueren bedeutete, vertraute Orte mit neuen Augen zu sehen.

Jeder Tag brachte ein neues gemeinsames Stück Straße, jede Pause ein Gespräch, ein Lachen, ein Moment, den wir im Bild festhielten.

Nach über zwei Wochen fühlte sich die Rückkehr nach Brasilien an wie das Schließen eines Kreises. Müde – aber erfüllt von all dem, was wir erlebt haben.

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