Racing-Ästhetik

Die minimalistische Lackierung der Ducati Panigale V4 SP ist von den Rennmotorrädern von Ducati Corse inspiriert, die bei den Vorsaisontests der MotoGP- und Superbike-Weltmeisterschaft zum Einsatz kommen. Der mattschwarze All-Black-Look wird durch Felgen und weitere Komponenten aus Carbon ergänzt. Einen markanten Kontrast setzt der Kraftstofftank aus gebürstetem Aluminium. Leuchtend rote Details und die Sitzbank greifen das charakteristische Rot der Sportmotorräder aus Borgo Panigale auf und unterstreichen den kompromisslosen Rennsportcharakter der Panigale V4 SP.
Flyline

Jede Oberfläche der Ducati Panigale V4 SP ist konsequent auf Performance ausgelegt. Die Formgebung optimiert die aerodynamische Luftströmung und steigert die Effizienz des Motorrads auf der Geraden sowie dank der Corner Sidepods auch in Kurven.

Die neuen, von der Panigale V4 R abgeleiteten Aerodynamikelemente fügen sich nahtlos und präzise in die Linienführung der Verkleidung ein und unterstreichen das Zusammenspiel von Form und Funktion.

Das Ergebnis ist eine noch leistungsfähigere und sportlichere Panigale V4 SP, die ihre unverwechselbare Racing-Identität mit einer besonders klaren Linienführung verbindet.

Neuer Lufteinlass an der Front

Der neu gestaltete Ansaugkanal der Ducati Panigale V4 SP übernimmt das Design der Panigale V4 2027, das bereits bei der Panigale V4 R eingeführt wurde.

Die Unterkante des Lufteinlasses wurde um 70 mm nach aussen verlängert, um bei hohen Geschwindigkeiten ein grösseres Luftvolumen aufzunehmen. Dadurch steigt der Luftdruck am Luftfilter bei 300 km/h messbar um 0,6 %.

Der erhöhte Ansaugdruck führt bei 300 km/h zu einer zusätzlichen Motorleistung von 1,3 PS.

Winglets und Corner Sidepods der Panigale V4 R

Die Ducati Panigale V4 SP übernimmt ausgewählte Komponenten der Panigale V4 R, allen voran das Aerodynamikpaket mit Winglets im Doppelprofil, die einen höheren Abtrieb erzeugen als die der Panigale V4 S.

Auch die Corner Sidepods stammen von der Panigale V4 R. Diese aerodynamischen Elemente wurden entwickelt, um bei hohen Schräglagen in unmittelbarer Bodennähe ihre Wirkung zu entfalten. Durch die gezielte Nutzung des Bodeneffekts erzeugen sie aerodynamische Kräfte, die höhere Kurvengeschwindigkeiten und damit schnellere Rundenzeiten ermöglichen.

Felgen aus Carbon

Die Felgen aus Carbon der Ducati Panigale V4 SP sind mit ihrem Design mit fünf Doppelspeichen die ideale Wahl für ambitionierte Hobbyfahrer. Sie sind zudem für den Soziusbetrieb geeignet.

Kraftstofftank aus gebürstetem Aluminium

Der freiliegende Kraftstofftank aus gebürstetem Aluminium unterstreicht den faszinierenden Rennsportcharakter der Ducati Panigale V4 SP. Seine hochwertige, authentische Optik bildet einen markanten Kontrast zur komplett schwarzen Winter Test Lackierung und verleiht dem Motorrad eine besondere Ausstrahlung.

All-Black Winter Test Lackierung

Die Ducati Panigale V4 SP präsentiert sich in der minimalistischen Winter Test Lackierung, inspiriert von den Rennmotorrädern von Ducati Corse, die bei den Vorsaisontests der MotoGP- und Superbike-Weltmeisterschaft zum Einsatz kommen.

Der mattschwarze All-Black-Look der Verkleidungselemente und Felgen aus Carbon bildet einen markanten Kontrast zum glänzenden Kraftstofftank aus gebürstetem Aluminium. Leuchtend rote Details und die Sitzbank greifen das charakteristische Rot der Sportmotorräder aus Borgo Panigale auf.

Mit dem optional erhältlichen Kit zur Demontage des Kennzeichenhalters und der Rückspiegel sowie dem Tankdeckel aus dem Vollen gefrästem Aluminium lässt sich der Racing-Look zusätzlich unterstreichen.

Racing-Design trifft Funktionalität

Jedes Element der Ducati Panigale V4 SP bringt ihren kompromisslosen Rennsportcharakter zum Ausdruck. Die von den Rennmotorrädern von Ducati Corse in der Superbike-Weltmeisterschaft (WorldSBK) inspirierte Designsprache unterstreicht auf den ersten Blick den Charakter eines Motorrads, das für noch mehr Performance auf der Rennstrecke entwickelt wurde.

Racing-Performance ab der ersten Runde

Die Ducati Panigale V4 SP wird von der neuesten Entwicklungsstufe des 1.103 cm³ grossen Desmosedici Stradale 90°-V4-Motors angetrieben. Mit einem direkt aus dem Rennsport abgeleiteten Antriebskonzept, bestehend aus dem Ducati Racing Gearbox mit Neutral Lock, der STM EVO-SBK Trockenkupplung und der DID ERV7 Racing-Kette, ist die Panigale V4 SP das ideale Motorrad für ambitionierte Hobbyfahrer, die ihre Performance auf der Rennstrecke Runde für Runde steigern wollen.
1.103 cm³ Desmosedici Stradale

Der 1.103 cm³ grosse Desmosedici Stradale bringt Technologien, die direkt aus den Erfahrungen von Ducati in der MotoGP stammen, in die Panigale V4 SP. Die 90°-V4-Bauweise, die desmodromische Ventilsteuerung, die gegenläufig rotierende Kurbelwelle und die charakteristische Twin Pulse Zündfolge prägen den unverwechselbaren Charakter des Motors.

Für diese Entwicklungsstufe wurden das Ansaug- und Auspuffsystem optimiert, um die Motorleistung bei hohen Drehzahlen um 2 PS zu steigern. Die Drehzahlbegrenzung wurde im zweiten bis fünften Gang auf 15.000 U/min angehoben, wie es bereits im sechsten Gang der Fall war. Dadurch lässt sich das Leistungspotenzial des Desmosedici Stradale über einen grösseren Drehzahlbereich ausschöpfen.

In Kombination mit der längeren Sekundärübersetzung sind auf technisch anspruchsvollen Rennstreckenabschnitten weniger Gangwechsel erforderlich. So wird die gesteigerte Performance zu einem spürbaren Vorteil auf der Rennstrecke.

Desmodromische Ventilsteuerung wie in der MotoGP

Die desmodromische Ventilsteuerung ist eines der charakteristischen Merkmale des Desmosedici Stradale. Im Gegensatz zu einer konventionellen Ventilsteuerung mit Ventilfedern werden sowohl das Öffnen als auch das Schliessen der Ventile mechanisch gesteuert. Dies gewährleistet höchste Präzision auch bei hohen Motordrehzahlen.

Diese Technologie ermöglicht den Einsatz leistungsorientierter Nockenprofile und trägt massgeblich zur Performance des Ducati V4-Motors bei. So kann er sein volles Leistungspotenzial auch bei Drehzahlen von über 14.000 U/min entfalten.

Gegenläufig rotierende Kurbelwelle

Wie bei den MotoGP-Prototypen dreht sich die Kurbelwelle des Desmosedici Stradale entgegen der Drehrichtung der Räder. Dadurch wirkt sie den Kreiselkräften der rotierenden Räder entgegen und verbessert das Handling sowie die Agilität bei Richtungswechseln.

Gleichzeitig reduziert die gegenläufig rotierende Kurbelwelle die Neigung zum Abheben des Vorderrads beim Beschleunigen und des Hinterrads beim Bremsen.

STM EVO-SBK Trockenkupplung

Der Desmosedici Stradale Motor ist mit der STM EVO-SBK Trockenkupplung ausgestattet. Im Vergleich zur Ölbadkupplung der Panigale V4 S bietet sie eine effizientere Anti-Hopping-Funktion und sorgt für sanftere Übergänge beim Schliessen des Gasgriffs auf der Rennstrecke.

Darüber hinaus lässt sich die mechanische Motorbremswirkung durch die Wahl unterschiedlicher Sekundärfedern aus dem Ducati Performance Zubehörprogramm individuell abstimmen.

Die Trockenkupplung ermöglicht ausserdem die Verwendung von Ducati Corse Performance Oil, wodurch sich die Motorleistung um bis zu 3,5 PS steigern lässt.

Hinweis: Die tatsächliche Motorleistung und das Drehmoment können abhängig von Fertigungstoleranzen, Umgebungsbedingungen, Kraftstoffqualität, Wartungszustand, Einfahrbedingungen und der verwendeten Messmethode variieren. Daher sind Messergebnisse, die mit unterschiedlichen Prüfgeräten, einschliesslich Rollenprüfständen, ermittelt wurden, möglicherweise nicht direkt mit den hier angegebenen Werten vergleichbar.

Racing-Getriebe mit Ducati Neutral Lock (DNL)

Wie bei den Rennmotorrädern kommt bei der Ducati Panigale V4 SP ein Racing-Schaltschema zum Einsatz, bei dem sich der Leerlauf unterhalb des ersten Gangs befindet und nicht wie bei einem herkömmlichen Getriebe zwischen dem ersten und zweiten Gang.

Diese Konfiguration ermöglicht geschmeidigere und gleichmässigere Gangwechsel vom ersten in den zweiten Gang bei Vollgas. Gleichzeitig verhindert sie das unbeabsichtigte Einlegen des Leerlaufs beim Herunterschalten vom zweiten in den ersten Gang, insbesondere beim Einlenken in Kurven, die im ersten Gang durchfahren werden.

Das Getriebe der Panigale V4 SP ist mit dem Ducati Neutral Lock (DNL) ausgestattet. Dieses mechanische System verhindert während der Fahrt das Einlegen des Leerlaufs. Um den Leerlauf einzulegen, muss der Fahrer wie die Profis in der MotoGP und Superbike-Weltmeisterschaft einen Hebel an der rechten Lenkerarmatur betätigen.

DID ERV7 Racing-Kette

Die Kraftübertragung vom Motor zum Hinterrad erfolgt über eine DID ERV7 Racing-Kette in Kombination mit einem speziell abgestimmten Ritzel und Kettenrad.

Die DID ERV7 gehört zur Spitzenklasse der Racing-Ketten und wird weltweit von Werksteams im Rennsport eingesetzt. Gegenüber der Kette der Panigale V4 S ermöglicht sie eine Gewichtsersparnis von 0,140 kg.

Twin Pulse Zündfolge

Die um 70° versetzten Kurbelzapfen sorgen in Kombination mit der 90°-V-Anordnung der Zylinder für eine besondere Zündfolge, die Ducati als „Twin Pulse“ bezeichnet. Der Name leitet sich davon ab, dass der Motor eine Zündfolge erzeugt, die der eines Zweizylindermotors ähnelt.

Die Besonderheit liegt darin, dass die beiden linken Zylinder kurz hintereinander zünden, ebenso wie die beiden rechten. Die Zündzeitpunkte liegen bei 0°, 90°, 290° und 380° Kurbelwellenwinkel.

Diese charakteristische Zündfolge verleiht dem V4-Motor einen unverwechselbaren Klang, der stark an die Desmosedici aus der MotoGP erinnert.

Mehr Performance bei hohen Drehzahlen

Das Ansaug- und Auspuffsystem sowie der Schmierölkreislauf des Desmosedici Stradale wurden weiterentwickelt, um die Motorleistung bei hohen Drehzahlen zu steigern. Ein neuer Luftfilter mit höherem Luftdurchsatz, der reduzierte Abgasgegendruck und die optimierte Abstimmung des Ölkreislaufs tragen dazu bei, die maximale Motorleistung auf 218 PS zu erhöhen.

Zwischen 12.000 und 14.000 U/min steht eine zusätzliche Leistung von 2 PS zur Verfügung, wobei die Leistungssteigerung bei 13.000 U/min mit 3,5 PS ihren höchsten Wert erreicht.

Die auf 15.000 U/min angehobene Drehzahlbegrenzung im zweiten bis fünften Gang, die bereits zuvor im sechsten Gang galt, ermöglicht es in Kombination mit der längeren Sekundärübersetzung, die Drehmomentkurve des Desmosedici Stradale noch besser auszunutzen. Das verbessert die Performance auf der Rennstrecke und reduziert die Anzahl der erforderlichen Gangwechsel in technisch anspruchsvollen Streckenabschnitten.

Akrapovič PRO Racing-Komplettanlage

Die neue Akrapovič PRO Racing-Komplettanlage, die direkt von der Panigale V4 R abgeleitet wurde, ist jetzt auch für die Ducati Panigale V4 SP erhältlich.

Mit der Racing-Auspuffanlage von Akrapovič steigt die maximale Motorleistung um 11 PS und das Drehmoment um 7 Nm gegenüber den homologierten Serienwerten. Gleichzeitig reduziert sich das Gewicht um 6,6 kg.

Die Akrapovič PRO Racing-Komplettanlage wird mit der DAVC Race Pro Software geliefert, die die Performance in Kombination mit der Racing-Auspuffanlage und Slick- beziehungsweise Regenreifen optimiert.

Hinweis: Die tatsächliche Motorleistung und das Drehmoment können abhängig von Fertigungstoleranzen, Umgebungsbedingungen, Kraftstoffqualität, Wartungszustand, Einfahrbedingungen und der verwendeten Messmethode variieren. Daher sind Messergebnisse, die mit unterschiedlichen Prüfgeräten, einschliesslich Rollenprüfständen, ermittelt wurden, möglicherweise nicht direkt mit den hier angegebenen Werten vergleichbar.

Präziser. Technischer. Noch mehr Racing.

Modernste Komponenten und hochwertige technische Ausstattung machen die Ducati Panigale V4 SP noch anspruchsvoller und konsequenter auf den Rennstreckeneinsatz ausgelegt. Felgen aus Carbon, der Hauptbremszylinder MCS von Brembo mit Fernverstellung sowie Fussrasten aus Aluminium mit Fersenschützern unterstreichen den kompromisslosen Anspruch an Performance, Präzision und Kontrolle in jeder Phase der Fahrt auf der Rennstrecke.
Ducati Hollow Symmetrical

Leicht, technisch anspruchsvoll und funktional: Die Ducati Hollow Symmetrical Swingarm trägt massgeblich zur Fahrdynamik der Panigale V4 SP bei. Sie verbessert die Reifenhaftung, die Fahrpräzision und die Stabilität beim Beschleunigen.

Die Konstruktion ermöglicht ein noch direkteres Fahrgefühl und gibt dem Fahrer mehr Kontrolle in besonders anspruchsvollen Fahrsituationen auf der Rennstrecke.

Die neue schwarze Oberfläche unterstreicht zusätzlich den technischen und kompromisslosen Rennsportcharakter der Panigale V4 SP.

Felgen aus Carbon für weniger Gewicht

Die Felgen aus Carbon im Design mit fünf Doppelspeichen ermöglichen gegenüber den geschmiedeten Felgen der Panigale V4 S eine Gewichtsersparnis von insgesamt 0,95 kg. Davon entfallen 0,25 kg auf das Vorderrad und 0,70 kg auf das Hinterrad.

Gleichzeitig reduziert sich das Massenträgheitsmoment um 12 % am Vorderrad und 19 % am Hinterrad. Dadurch ist beim Richtungswechsel und beim engeren Fahren der Kurvenlinie weniger Kraftaufwand erforderlich. Das Ergebnis ist eine höhere Agilität und ein noch präziseres Handling auf der Rennstrecke.

Einstellbare Fussrasten aus gefrästem Aluminium

Die einstellbaren Fahrerfussrasten aus dem Vollen gefrästem Aluminium ermöglichen eine individuelle Anpassung an die Körpergrösse und den Fahrstil des Fahrers.

Im Vergleich zur Serienversion bieten sie drei verschiedene Einstellpositionen, um die Ergonomie optimal auf die Sitzposition, die Körperstatur und die Fussform abzustimmen.

Die Fussrasten sind mit Fersenschützern aus Carbon ausgestattet und ermöglichen zudem eine schnelle Umstellung auf ein umgekehrtes Schaltschema für den sportlichen Einsatz auf der Rennstrecke.

Öhlins Fahrwerk

Wie die Panigale V4 S ist auch die Ducati Panigale V4 SP mit einer elektronisch geregelten Öhlins NPX 25/30 (SV) S-EC 3.0 Druckgabel und einem Öhlins TTX36 (SV) S-EC 3.0 Federbein ausgestattet.

Das hintere Federbein der Panigale V4 SP verfügt zusätzlich über eine hydraulische Federvorspannungsverstellung von Öhlins, die eine schnelle und einfache Anpassung der Federvorspannung ermöglicht.

Die Hinterradaufhängung der neuen Panigale V4 SP ist mit einer einstellbaren Verbindungsstrebe ausgestattet, die das Bauteil mit fester Länge der Panigale V4 S ersetzt. Dadurch lässt sich die Heckhöhe unabhängig von der Federvorspannung einstellen, was eine noch präzisere Fahrwerksabstimmung ermöglicht.

Die auch bei der Panigale V4 R eingesetzte Verbindungsstrebe besteht aus Stahl, ist kugelgelagert und basiert konstruktiv auf einer Lösung aus dem Superbike-Rennsport. Sie ermöglicht eine stufenlose Verstellung um ±5 mm.

Die Anordnung des hinteren Federbeins der Panigale V4 SP orientiert sich seit Langem an der DesmosediciGP. Die neue Konstruktion setzt nun zusätzlich auf eine Einlenker-Anordnung, die ein kürzeres Federbein ermöglicht und das Gesamtgewicht um rund 600 g reduziert.

Sämtliche Gelenkpunkte der Umlenkmechanik sind jetzt mit Lagern ausgestattet und ersetzen damit die bisherigen Gleitbuchsen. Dies reduziert Reibung und mechanisches Spiel, sodass die Hinterradaufhängung Fahrbahnunebenheiten noch besser folgen und die mechanische Reifenhaftung maximieren kann.

Racing-Ergonomie

Die Ergonomie der Ducati Panigale V4 SP wurde konsequent für den Einsatz auf der Rennstrecke entwickelt und bietet die optimale Balance aus Kontrolle, Bewegungsfreiheit und aerodynamischer Effizienz.

Die sportliche Sitzposition unterstützt den Fahrer dabei, auch bei harten Bremsmanövern, Positionswechseln auf der Sitzbank und maximaler Beschleunigung jederzeit präzise und sicher zu agieren.

Tankdesign für optimale Ergonomie

Der besonders schmale Kraftstofftank der Ducati Panigale V4 SP wurde entwickelt, um die Ergonomie und Kontrolle des Motorrads zu verbessern, insbesondere bei starken Bremsmanövern und beim Hanging-off in Kurven.

Die Form des 17 Liter fassenden Tanks aus gebürstetem Aluminium, der sich wie bei einem Rennmotorrad bis unter die Sitzbank erstreckt, ermöglicht es dem Fahrer, auf der Geraden eine optimale aerodynamische Position einzunehmen.

Tiefe Aussparungen und seitliche Stützflächen bieten zusätzlichen Halt beim Bremsen. Dadurch werden die Arme entlastet und die körperliche Anstrengung reduziert. Die speziell geformten oberen Seitenflächen unterstützen den Fahrer ausserdem dabei, die Hanging-off-Position während der Kurvenfahrt stabil zu halten.

Im vorderen Bereich des Tanks wird der nicht für Kraftstoff benötigte Raum genutzt, um einen Teil der Elektronik unterzubringen. Dies trägt zu einer optimierten Gewichtsverteilung bei.

Einstellbare Lenkerstummel*

Bei der Ducati Panigale V4 SP lassen sich die Lenkerstummel, wie bei der Panigale V4 S, gegenüber der Standardposition um 10 mm höher einstellen. Diese von aktuellen MotoGP-Motorrädern inspirierte Lösung vergrössert den Lenkhebel, verbessert die Kontrolle über das Motorrad in anspruchsvollen Fahrsituationen und reduziert die körperliche Belastung bei starken Bremsmanövern.

Da sich der Lenkanschlag nicht an die höhere Position anpassen lässt, ist diese Einstellung nicht für den Strassenverkehr zugelassen und ausschliesslich für den Einsatz auf der Rennstrecke vorgesehen.

*Diese Funktion ist nicht für den Strassenverkehr zugelassen und ausschliesslich für den Einsatz auf der Rennstrecke bestimmt.

Radialer Hauptbremszylinder von Brembo mit Fernverstellung

Die Bremsanlage der Ducati Panigale V4 SP wurde mit einem radialen Hauptbremszylinder von Brembo mit MCS (Multiple Click System) weiterentwickelt. Dieser ermöglicht es dem Fahrer, den Abstand zwischen dem Drehpunkt und dem Hebelende schnell und einfach in drei Stufen einzustellen und so das Bremsgefühl individuell anzupassen.

Zusätzlich verfügt das System zur Einstellung der Bremshebelweite über eine Fernverstellung, mit der sich die Hebelposition über ein Bedienelement am linken Lenkergriff anpassen lässt, genau wie bei einem Rennmotorrad.

Für eine noch effizientere und gleichmässigere Bremsleistung können die vorderen Bremsscheiben mit optional erhältlichen Luftführungen aus Carbon gekühlt werden. Diese sind nicht für den Strassenverkehr zugelassen und fügen sich nahtlos in das Design der Panigale V4 SP ein. Gleichzeitig unterstreichen sie mit ihrer markanten Gestaltung den kompromisslosen Rennsportcharakter des Motorrads.

Racing-Kontrolle.
SP Performance.

Das direkt von der Superleggera V4 Centenario abgeleitete Elektronikpaket der Ducati Panigale V4 SP ermöglicht ambitionierten Hobbyfahrern ein Fahrerlebnis, das dem eines professionellen Rennfahrers näherkommt als je zuvor. Die hochentwickelten Assistenzsysteme unterstützen den Fahrer dabei, anspruchsvolle Fahrtechniken zu erlernen, seine Fähigkeiten auf der Rennstrecke weiterzuentwickeln und Runde für Runde schneller zu werden.
Fortschrittliche Elektronik für maximale Kontrolle

Das Elektronikpaket der Ducati Panigale V4 SP basiert direkt auf dem der Panigale V4 2027 und setzt mit zusätzlichen Assistenzsystemen, die bereits in der Superleggera V4 Centenario zum Einsatz kommen, neue Massstäbe. Die elektronischen Systeme nutzen den von Ducati Corse entwickelten Ducati Vehicle Observer (DVO), einen Algorithmus, der ihre Regelung noch präziser und effektiver macht.

Dank des DVO ermöglicht die Ducati Traction Control (DTC) eine noch genauere Kontrolle des Hinterradschlupfs. Das System greift während des gesamten Fahrmanövers kontinuierlicher und präziser ein, um den Verlust der Reifenhaftung und das anschliessende Wiedererlangen des Grips optimal zu kontrollieren.

Auch die Ducati Wheelie Control (DWC) profitiert vom Ducati Vehicle Observer. Das System erkennt das Abheben des Vorderrads noch genauer und ermöglicht besonders präzise, nahezu vorausschauende Regeleingriffe.

Die Ducati Slide Control (DSC) unterstützt den Fahrer, indem sie das abgegebene Drehmoment abhängig vom Driftwinkel regelt. Auf Basis der Daten der Inertialmesseinheit (IMU) verbessert das System die Performance am Kurvenausgang und verhindert übermässige Driftwinkel, die sich nur schwer kontrollieren lassen.

Die Ducati Power Launch (DPL) ermöglicht blitzschnelle Starts, sodass sich der Fahrer vollständig auf das Einkuppeln konzentrieren kann. Durch die Integration des DVO werden die Starts noch besser reproduzierbar und das Vertrauen des Fahrers in das System gestärkt.

Der Ducati Quick Shift 2.0 (DQS 2.0) stellt eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber herkömmlichen Schaltsystemen dar. Anstelle des klassischen Schalthebels mit Mikroschalter kommt ein direkt mechanisch betätigter Schalthebel zum Einsatz.

Die elektronische Steuerung erfolgt über einen Positionssensor an der Schaltwalze, der den eingelegten Gang erkennt. Dadurch entsteht ein direkteres, gleichmässigeres Schaltgefühl mit weniger schwammiger Rückmeldung und kürzeren Schaltwegen. Das sorgt für ein noch präziseres Fahrerlebnis.

Der Ducati Quick Shift 2.0 des Modelljahres 2027 übernimmt zudem die für die Panigale V4 R entwickelten Abstimmungen.

Kurven-ABS mit kombinierten Bremsstrategien für Strasse und Rennstrecke

Die Ducati Panigale V4 SP ist mit einem Kurven-ABS ausgestattet, das kombinierte Bremsstrategien für den Strassenverkehr und die Rennstrecke bietet. Die von Bosch entwickelten Regelstrategien für die Strasse entsprechen denen der vorherigen Generation und sorgen im Vergleich zu einem herkömmlichen System für mehr Sicherheit und Stabilität.

Die speziellen Bremsstrategien für die Rennstrecke werden als Race Brake Control (RBC) bezeichnet und wurden von Ducati im Rahmen der Entwicklung der Panigale V4 R konzipiert. Sie ermöglichen es dem Fahrer, Bremstechniken professioneller Rennfahrer nachzuahmen.

Dank einer besonders präzisen Berechnung und der Möglichkeit, bei unterschiedlichen Schräglagen einen höheren Bremsdruck aufzubauen, nutzt die Race Brake Control die Hinterradbremse deutlich stärker als bei der Panigale V4.

Dadurch kann der Fahrer später bremsen, da das System das Motorrad in der letzten Phase des Einlenkens bis kurz vor die Blockiergrenze des Hinterrads verzögern kann. So werden Bremsmanöver möglich, die normalerweise professionellen Rennfahrern vorbehalten sind.

Zur Auswahl stehen die beiden Modi Track PRO und Track Expert. Beide nutzen die Post Run Funktion, die nach dem Lösen der Vorderradbremse automatisch einen Restbremsdruck an der Hinterradbremse aufrechterhält. Damit simuliert das System eine Technik professioneller Rennfahrer, die die Hinterradbremse gezielt einsetzen, um die Kurvenlinie enger zu fahren.

Die beiden Modi unterscheiden sich durch die Höhe des an der Hinterradbremse aufgebauten Bremsdrucks.

Dynamic Engine Brake Control (DEB)

Die neue Dynamic Engine Brake Control (DEB) ist ein fortschrittliches System zur Regelung der Motorbremswirkung, das vollständig von Ducati entwickelt wurde. Es ersetzt die bisherige Engine Brake Control (EBC) und bietet fünf statt bisher drei Regelstufen. Durch den Einsatz des Ducati Vehicle Observer (DVO) und eine neue Regelstrategie, die das Motorbremsmanagement mit der Hinterradbremse kombiniert, ermöglicht das System eine nochmals verbesserte Performance.

Der DVO ermöglicht eine besonders präzise Abstimmung der Motorbremswirkung unter Berücksichtigung der berechneten vertikalen Radlast an der Hinterachse. Dadurch lassen sich die auf den Hinterreifen wirkenden Kräfte noch genauer kontrollieren, was für eine progressivere und besser vorhersehbare Motorbremswirkung sorgt.

In zwei der fünf Regelstufen aktiviert die DEB automatisch die Hinterradbremse und verstärkt damit die gesamte Bremswirkung. Das System passt das Zusammenspiel von Motorbremse und Hinterradbremse kontinuierlich an die Streckenbedingungen und die Belastung des Hinterrads an.

Aus fahrdynamischer Sicht verbessert die DEB die Bremsperformance in Schräglage beim Lösen der Vorderradbremse. Gleichzeitig ermöglicht sie dem Fahrer, beim Einlenken eine noch engere Kurvenlinie zu wählen. Das gleichmässigere und besser vorhersehbare Fahrverhalten stärkt zudem das Vertrauen in das Motorrad.

6,9-Zoll-TFT-Display

Das 6,9-Zoll-TFT-Farbdisplay der Ducati Panigale V4 SP mit einer Auflösung von 1.280 × 480 Pixeln setzt neue Massstäbe hinsichtlich Ablesbarkeit, Bedienkomfort und Informationsumfang.

Das 8:3-Bildformat bietet mehr Platz für die Darstellung von Fahrdaten und wichtigen Informationen. Gleichzeitig gewährleistet es eine hervorragende Ablesbarkeit, selbst wenn sich der Fahrer in einer aerodynamisch geduckten Position hinter der Verkleidung befindet.

Dank der Optical-Bonding-Technologie, der Darstellung mit Grafiken auf schwarzem Hintergrund und der schützenden Glasoberfläche überzeugt das Display mit einer hochwertigen Optik und hervorragender Ablesbarkeit, auch bei Tageslicht.

Die Bedienung erfolgt über eine Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) mit zwei Wippschaltern an der linken Lenkerarmatur.

RaceGP Info Mode*

Der RaceGP Info Mode ist Bestandteil der DAVC Race Pro Software und wurde speziell für den Einsatz auf der Rennstrecke entwickelt. Er steht nach der Installation der separat erhältlichen DAVC Race Pro Software zur Verfügung, die es dem Fahrer ermöglicht, das volle Potenzial der Ducati Panigale V4 SP in Kombination mit einer Racing-Auspuffanlage sowie Slick- oder Regenreifen auszuschöpfen.

Der RaceGP Info Mode bietet eine speziell auf den Rennstreckeneinsatz abgestimmte Anzeige, bei der Informationen zur Strassenzulassung ausgeblendet werden. Stattdessen werden ausschliesslich die für die Rennstrecke relevanten Daten dargestellt. Über zwei Schnellzugriffsmenüs, die sich mithilfe der Schalter aktivieren lassen, können verschiedene Einstellungen unmittelbar angepasst werden. Der weisse Bildschirmhintergrund sorgt dabei für maximale Ablesbarkeit.

*Diese Funktion ist nicht für den Strassenverkehr zugelassen und ausschliesslich für den Einsatz auf der Rennstrecke vorgesehen.

Grip Level Meter*

Der Grip Level Meter ist nach Installation der DAVC Race Pro Software verfügbar und unterstützt den Fahrer dabei, die aktuelle Reifenhaftung besser einzuschätzen. Dazu zeigt das System das geschätzte Gripniveau in drei Stufen an: niedrig, mittel oder hoch.

Die Funktion wurde speziell für den Einsatz auf der Rennstrecke entwickelt.

*Diese Funktion ist nicht für den Strassenverkehr zugelassen und ausschliesslich für den Einsatz auf der Rennstrecke vorgesehen.

Fortschrittliche Riding Modes

Riding Mode Race A

Der Riding Mode Race A stellt die volle Motorleistung von 218 PS mit einer direkten Ride-by-Wire-Gasannahme (Power Mode High) zur Verfügung. In der S-Version kommt eine besonders straffe Fahrwerksabstimmung (Active Track 1) für maximale Performance auf der Rennstrecke hinzu.

Die elektronischen Assistenzsysteme sind standardmässig auf geringe Regeleingriffe abgestimmt und speziell für den Rennstreckeneinsatz ausgelegt. Das Race eCBS arbeitet dabei auf Stufe 1.

Riding Mode Race B

Der Riding Mode Race B bietet ebenfalls die volle Motorleistung mit dem Power Mode High. In der S-Version kommt eine alternative Fahrwerksabstimmung (Active Track 2) zum Einsatz.

Auch hier sind die elektronischen Assistenzsysteme standardmässig auf geringe Regeleingriffe und den Rennstreckeneinsatz ausgelegt. Allerdings greift die Ducati Slide Control (DSC) mit Stufe 2 statt Stufe 1 früher ein. Das Race eCBS arbeitet in diesem Modus auf Stufe 3.

Riding Mode Sport

Der Riding Mode Sport ist standardmässig mit dem Power Mode Medium kombiniert. Dieser stellt die maximale Motorleistung von 218 PS mit einer progressiveren Ride-by-Wire-Gasannahme bereit.

In der S-Version ergänzt die sportliche Fahrwerksabstimmung Active Dynamic 1 diese Konfiguration. Die elektronischen Assistenzsysteme sind so eingestellt, dass sie den Fahrer bei sportlicher Fahrweise auf der Strasse optimal unterstützen.

Riding Mode Road

Der Riding Mode Road empfiehlt sich für den Strassenverkehr, insbesondere bei weniger optimalen Fahrbahnverhältnissen.

Er bietet die volle Motorleistung von 218 PS mit einer progressiven Gasannahme durch den Power Mode Medium. In der S-Version sorgt die komfortorientierte Fahrwerksabstimmung Active Comfort für eine besonders effektive Absorption von Fahrbahnunebenheiten.

Riding Mode Wet

Der Riding Mode Wet wurde speziell für Fahrten auf nassen Strassen und Untergründen mit geringer Bodenhaftung entwickelt.

Der Power Mode Low begrenzt die maximale Motorleistung auf 160 PS und sorgt für eine besonders sanfte Gasannahme. In der V4 S-Version unterstützt die weichere Fahrwerksabstimmung Active Low Grip 1 die Reifenhaftung und erhöht die Fahrsicherheit.

Rennsporttechnologie für noch mehr Performance

1.103 cm³ Desmosedici Stradale 90°-V4-Motor, Ducati Racing Gearbox mit Neutral Lock, STM EVO-SBK Trockenkupplung und DID ERV7 Racing-Kette: Eine technische Ausstattung, die entwickelt wurde, um die Performance auf der Rennstrecke auf ein völlig neues Niveau zu heben.
Leistung
218 PS (160,4 kW) bei 13.500 U/min
Drehmoment
120,6 Nm bei 11.000 U/min
Gewicht fahrfertig ohne Kraftstoff
188 kg
Sicherheitsausstattung
Riding Modes, Power Modes, Ducati Slide Control (DSC), Kurven-ABS von Bosch, Ducati Brake Light (DBL), Berganfahrhilfe, Ducati Vehicle Observer (DVO), Ducati Traction Control (DTC) DVO, Ducati Wheelie Control (DWC) DVO, Dynamic Engine Brake (DEB), Race Brake Control, automatische Reifenkalibrierung, Kettenschutz
Hubraum
1.103 cm³
Technische Daten

Die Fotos und Abbildungen einiger Komponenten können sich auf Prototypen beziehen, die während der Entwicklungsphase auch erhebliche Änderungen erfahren können. Sie dienen nur zu Informations- und Referenzzwecken und sind daher in keiner Weise verbindlich für die Ducati Motor Holding S.p.A., eine Einpersonengesellschaft, die der Leitung und Koordination der Audi AG untersteht ("Ducati").

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